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Kapitalbänder

Handgestochene Kapitalbänder treten nur bei von Hand gebundenen Büchern auf: Mit einem oder mehreren farbigen Fäden werden ein oder mehrere runde Schnüre beziehungsweise flache Streifen, z. B. Pergaments, umstochen, wobei sich am oberen und unteren Schnitt des Buchblockes kleine Knötchen ergeben. Ein handgestochenes Kapital kann spiegelsymmetrisch zur Mitte gestaltet sein. Die Methoden des Umstechens sind zahlreich, s. u. Bei Handschriften und Inkunabeln mag das Kapital mit dem Heftfaden direkt um einen Bund gestochen sein, der dann wie die anderen Bünde durch die beiden Buchdeckel gezogen und verankert ist. Als Alternative dienen maschinell produzierte Streifen von Meterware.
 

Handgestochene Kapitalbänder des 16. Jahrhunderts

Kapitalbänder des 16. Jahrhunderts Kapitalbänder des 16. Jahrhunderts Kapitalbänder des 16. Jahrhunderts Kapitalbänder des 16. Jahrhunderts

Handgestochene Kapitalbänder des 17. Jahrhunderts

Kapitalbänder des 17. Jahrhunderts Kapitalbänder des 17. Jahrhunderts Kapitalbänder des 17. Jahrhunderts Kapitalbänder des 17. Jahrhunderts

Kapitalband des 18. Jahrhunderts

Kapitalbänder des 18. Jahrhunderts

Handgestochenes Kapitalband des 19. Jahrhunderts

Kapitalbänder des 19. Jahrhunderts

Handgestochenes Kapitalband des 20. Jahrhunderts und gewebte Meterware

Kapitalbänder des 20. Jahrhunderts Kapitalbänder des 20. Jahrhunderts
 

Jane Greenfield, Jenny Hille:
Headbands. How to Work Them.
New Haven, Connecticut: Edgewood Publishers, 1986.
“In a strong sense, this is a dual-purpose text: a ‘how-to-do-it’ for beginners, and a reference volume for experts. If you are ever going to tie endbands, particularly less conventional ones, this text is a must.” — Binders’ Guild Newsletter, March 1997.