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Edgar Allan Poe:
Tales of Mystery and Imagination.
Illustrated by Harry Clarke

 

Edgar Allan Poe: Tales of Mystery and Imagination. Illustrated by Harry Clarke

 

Edgar Allan Poe: Tales of Mystery and Imagination. Illustrated by Harry Clarke

 

Edgar Allan Poe: Tales of Mystery and Imagination. Illustrated by Harry Clarke

 

Edgar Allan Poe: Tales of Mystery and Imagination. Illustrated by Harry Clarke

 

Edgar Allan Poe: Tales of Mystery and Imagination. Illustrated by Harry Clarke

 

Delightfully nightmarish and weird

Edgar Allan Poe:

Tales of Mystery and Imagination. Illustrated by Harry Clarke.

New York: Brentano’s Publishers, s. a. [ca. 1923]; printed and bound by J. J. Little & Ives Company, New York.

Quarto. Colour frontispiece, 412, [1], [3 blank] pp. and eight tipped-in color plates including frontispiece (facing pp. 3, 16, 86, 122, 138, 174, 212, and 258) and 22 black and white plates on enameled paper.

Original black cloth with illustrated title label on upper cover, spine gilt with title, upper edge black.

Harry Clarke’s (1889-1931) genius produced the best and most elaborate illustrations for these famous tales of Edgar Allan Poe. Its style is somewhere between Aubrey Beardsley, Edmond Dulac and Arthur Rackham. The first version of the book was restricted to monotone illustrations while the second edition with eight colour plates, 24 monotone images, and numerous ornamental end-pieces was published in 1923: these made Clarke’s reputation as a book illustrator.

Small bookplate on first free end paper. Gilt on spine rubbed in places; lower edges of covers, ends of spine and corners slightly rubbed. Otherwise a fine copy.

Schwarzer Original-Leinwandband mit montierter Deckelillustration, Rücken mit goldgeprägtem Titel. Einband teils leicht berieben, Rücken leicht verblaßt, innen sehr gut erhalten. Wunderbar verzauberte, congeniale Illustrationen zwischen Beardsley, Dulac und Rackham.

Vollmer I,447.

 

Ein Rendezvous gleichgestimmter Geister. Das Dekorative in Poes Prosa findet seine Entsprechung in Farben, Linien, Gesten und Gesichtern.

Henry Patrick „Harry“ Clarke (17. März 1889 – 6. Januar 1931). Durch die Zusammenarbeit mit seinem Vater wurde Clarke von zahlreichenen Kunstschulen, insbesondere dem Jugendstil beeinflußt. Er ließ sich an der Model School in der Marlborough Street in Dublin und am Belvedere College ausbilden, das er 1905 verließ, dann wurde er in das Atelier seines Vaters eingewiesen und besuchte Abendkurse am Metropolitan College of Art and Design. Clarke zog gegen 1910 nach London, um als Buchillustrator zu arbeiten. Vom Londoner Verleger Harrap beauftragt, begann er mit zwei Werken, die jedoch nicht abgeschlossen wurden: Samuel Taylor Coleridges „The Rime of the Ancient Mariner“ und Alexander Popes „The Rape of the Lock“. So wurden 1916 Hans Christian Andersens Märchen zu seinem ersten gedruckten Werk; es umfaßte 16 Farbtafeln und mehr als 24 Halbtonabbildungen. Es folgten Illustrationen zu einer Ausgabe von Edgar Allan Poes „Tales of Mystery and Imagination“, deren erste Auflage sich auf Halbtonillustrationen beschränkte, während 1923 eine zweite mit acht Farbtafeln und mehr als 24 Halbtonabbildungen folgte. Diese verhalf ihm während des goldenen Zeitalters der Geschenkbuchillustration im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts zu einen Namen als Buchillustrator. Clarkes Werk kann mit dem von Aubrey Beardsley, Kay Nielsen und Edmund Dulac verglichen werden. Es folgten Ausgaben von „The Years at the Spring“ mit zwölf Farbtafeln und mehr als 14 monotonen Bildern, „Fairy Tales of Perrault“ und Goethes „Faust“ mit acht Farbtafeln und mehr als 70 Halbton- und Duotonbildern. Letzteres nimmt die psychedelischen Bilder der 1960er Jahre vorweg. Begehrt sind auch die von Geofrey Warren geschriebenen Werbebroschüren für Jameson Irish Whiskey: „A History of a Great House „ (1924 und spätere Nachdrucke) und „Elixir of Life“ (1925). Das letzte von ihm illustrierte Buch, „Selected Poems of Algernon Charles Swinburne“, wurde 1928 veröffentlicht.

„Laß dir Alles geschehn:
Schönheit und Schrecken.
Man muß nur gehn:
Kein Gefühl ist das fernste.“ — Rainer Maria Rilke