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Publius Vergilius Maro: Poemata, quae extant, omnia

 

Publius Vergilius Maro: Poemata, quae extant, omnia

 

Publius Vergilius Maro: Poemata, quae extant, omnia

 

Publius Vergilius Maro: Poemata, quae extant, omnia

 

Publius Vergilius Maro:

P. VERGILII | MARONIS POEMA-|TA, QVAE EXTANT, | OMNIA. | ADIECTIS FIGVRIS EGREGIE | depictis, & doctiſsimorum Virorum ſcho-|lijs ac annotationibus, partim antehac, par-|tim nunc primùm publicatis, quarum | Catalogum ſequens pagella | enumerabit. | Cvm rervm et verborvm | Indice.

Frankfurt/Main: Georg Corvin für Johann Feyrabend, 1579.

Octavo. 153 × 95 mm. [8], 394, [14] Blätter, incl. Index. - Lagensignaturen: a8, A-Z8, a-z8, Aa-Ee8 Mit Druckermarke auf Titel und am Schluß, Holzschnittinitialen sowie 18 ganzseitigen Holzschnitten.

Handgefertigter blindgeprägter Schweinsledereinband der Zeit auf drei Doppelbünden und Holzdeckeln, Reste zweier Schließen, handgestochene Kapitale, Rotschnitt. Auf dem Vorderdeckel innerhalb einer Rolle mit Köpfen eine Platte (71 × 47 mm) unten bezeichnet „Ivstitia“ und darunter „W S“ (nicht bei Haebler). Damit handelt es sich wohl um einen Einband der Werkstatt des Wittenberger Buchbinders Wolfgang Schreiber, bzw. von dessem Sohn Hans Schreiber, cf. Haebler I,435.

Mit einem Vorwort Philipp Melanchthons, dessen Scholien als Marginalien dem Text beigegeben sind. Neben den bekannten Dichtungen Vergils enthält die Ausgabe ab fol. 241: „Maphaei Vegii lavdensis Liber“ (cf. Jöcher IV,1494-95), ab fol. 252 Epigrammata, und ab fol. 253v weitere Werke Vergils: „P. Vergilii Maronis Epigrammata“, es folgen ab fol. 274 „P. Vergilii Maronis Cvlex, per doctissimvm virvm Petrum Bembum emaculata“, dann „Dirae“, „Aetna“, „Ciris“, „Moretum“, und „Copa“. Die Annotationen ab fol. 308v teils mit deutschen Übersetzungen der lateinischen Begriffe.

Einband stellenweise berieben, am oberen Ledereinschlag des Hinterdeckels kleine Fehlstelle. Innen teils leicht fleckig bzw. fingerfleckig, in der ersten Hälfte im unteren weißen Rand ein schwacher Wasserrand, einige Lagen papierbedingt gebräunt, wenige Seiten mit Anstreichungen und Marginalien einer alten Hand. Ein Besitzeintrag unter dem Kolophon. Selten.

Contemporary blindstamped pigskin over wooden boards, three raised bands, remains of two clasps, bound by Wolfgang Schreiber, Wittenberg, or his son Hans Schreiber. Binding slightly worn. Stained and/or waterstained, some annotations. With 18 full-page woodcuts.

Schweiger II,ii,1165 – nicht bei Adams und BM STC. – Bibliographien.

 

Die Abbildungen stammen aus einer mit dem Laserdrucker erstellten Liste und wurden bearbeitet.

„Vergilium quoque paucissimos die composuisse versus auctor est Varius.“ — Quintilian: Institutio Oratoria, X,iii,8.Again, we learn from Varius that Virgil composed but a very small number of verses every day. — Translated by Harold Edgeworth Butler.