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William Shakespeare: Venus & Adonis

 

William Shakespeare: Venus & Adonis

 

Auf Pergament - aus dem Vorbesitz von Ernst Kyriss

William Shakespeare:

In Rot und Schwarz: VENUS AND ADONIS | Vilia miretur vulgus: mihi flauus Apollo | Pocula Castalia plena ministret aqua. | (1593)
Kolophon fol. d5v: PRINTED BY T. J. COBDEN-SANDERSON at The Doves Press 15 Upper Mall, Hammersmith, from the Text of the First Edition imprinted by Richard Field, 1593, with such changes only as are set out opposite. 200 copies on paper and 15 on vellum. Compositor: William Jenkins. Pressmen: H. Gage-Cole & Albert Lewis. Published and sold at the Doves Press. MDCCCCXII.

Hammersmith: Doves Press, 1912.

Octavo. 232 x 162 mm. [3] Bll., Ss. (7) - 57, [1] Bl. - Lagenkollation: a-e8, d6.

Leicht geglättetes hellrostrotes Maroquin auf fünf echten Bünden, Zwischen den Bünden auf dem Rücken Vergoldung aus einfachen Rechtecken; im vierten bis zweiten Feld zusätzlich der Titel: „VENUS | AND | ADONIS“. Waagrecht am Fuß: „1912“. Beide Deckel mit einfacher Rahmung aus einer Linie sowie einem inneren Rechteck. Stehkantenvergoldung aus einer Linie, Innenkanten­vergoldung aus zwei parallelen Linien. Signiert auf hinterem Spiegel unten links: „THE DOVES BINDERY | 19 C-S 13“. Handgestochene Kapitale in grüner Seide, Goldschnitt vor dem Binden, an den Rändern mit einem Punktmuster gepunzt. Die Pergament-Vorsätze bestehen aus je einem Dop­pelblatt als Spiegel und fliegendem Blatt, sowie einer Lage aus vier Blättern. Der Heftfaden ist grüne Seide.

Provenienz: Ernst Kyriss mit seinem Sammlerstempel auf dem vorderen fliegenden Blatt rechts oben. Cf. Bibliothek Otto Schäfer II, p. 776. Ernst Kyriss (1881-1974) war Wasserbauingenieur, Kunsthistoriker, Einband­forscher und Sammler. Der Großteil seiner Bücher befindet sich nun in der Stuttgarter Bibliothek. Unter der Vielzahl seiner Schriften ragen die vier Bände „Verzierte gotische Einbände im alten deutschen Sprachgebiet“. Stuttgart: Hettler, 1951-1958, hervor.
¶ Druck auf Pergament in Ganzmaroquineinband der Doves-Bindery.

Kanten des Einbandes leicht berieben, der Vorderdeckel mit einer schwachen Kratzspur; am Rücken die Kapitale mit kleinen Fehlstellen, die Gelenke oben jeweils etwas angeplatzt, hinten ca. 11 mm, vorn ca. 14 mm. Innen festes, doch angenehm weiches, kaum durchscheinendes Pergament und von tadellos frischer Erhaltung.

Tomkinson 57, 32.

 

Thus weary of the world, away she hies,
And yokes her silver doves; by whose swift aid
Their mistress mounted through the empty skies
In her light chariot quickly is convey’d;
Holding their course to Paphos, where their queen
Means to immure herself and not be seen.