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Priscianus Grammaticus:
Libri omnes.

 

Abbildung zu Priscianus Grammaticus, 1527

 

Priscianus Grammaticus:

PRISCIANI GRAMMATICI CAE-|SARIENSIS LIBRI OMNES. || De octo partibus orationis, XVI. déq; earundem constructione. II. | De duodecim primis Aeneidos librorum carminibus. | De accentibus. | De ponderibus, & mensuris. | De præexercitamentis Rhetoricæ ex Hermogene. | De uersibus comicis. | Rufini item de metris comicis, & oratorijs numeris. | Quibus omnibus ad suum decus restituendis quantâ adhibuerimus diligentiam, facile cognosces, si hanc nostram editionem conferes non modo cum cæteris editionibus, sed etiam cum ea quæ proxime Florentiæ ante hanc nostram facta est. et omnes in primis locos ubi græcû quod deerat, restituimus. in illis enim, sed & in multis alijs tantam differentiâ depræhendes inter hanc & illam, ut illud musicorum sis dicturus δίς διαπασῶν. Vale.

Venedig: Aldus / Andreas Torresanus, 1527.

Quarto. 213 x 134 mm. [14], 299, [1 weiße], [2] Blätter. - Lagensignaturen: 18, 96; a-z8, A-O8, P6. ❦ Werden nach den Formatangaben Maße in Millimetern genannt, beziehen sich diese auf die Blattgrößen, Höhe vor Breite, i. A. gemessen in den Buchblockmitten. Mit dem Aldus-Signet Nr. 8 auf Titel und Kolophon.

Handgefertigter Halbpergamenteinband des 18. Jh. mit vergoldetem hellbraunem Titelrückenschild. Deckel mit glattem, hellem Papier bezogen; handgestochene Kapitale in braun/weißer Seide, Grünschnitt. ❦ Werden innerhalb der Einbandbeschreibungen die Einbandgrößen angeführt, so steht Höhe vor Breite vor Dicke.
An dieser Stelle befindliche bibliographische Angaben beziehen sich auf den Buchbinder bzw. den Einband.

„Neue Rec. aus Mss., von Donatus Veronensis besorgt.“ (Ebert) - Sie umfaßt die Schriften des römischen Grammatikers des frühen sechsten Jh., der, in Caesarea geboren, zu Konstantinopel Latein unterrichtete und „Sonne der Grammatik“ genannt wurde. Seine Hauptschrift „De institutione grammatica“ ist die umfangreichste erhaltene Darstellung der lateinischen Grammatik und behandelt auch die sonst übergangene Syntax (XVII-XVIII). In der Anlage folgte er griechischen Vorbildern wie Apollonios Dyskolos und Herodian, die er für die lateinische Grammatik umarbeitete. Beispiele, Zitate und Einzelheiten übernahm er jedoch auch früheren lateinischen Werken. Im Mittelalters war sein Werk der Standard für alle den Donat überschreitenden Bedürfnisse, daher wurde es schon während der Inkunabelzeit wiederholt gedruckt. Vorliegende Ausgabe enthält auch die kleineren grammatischen, rhetorischen und metrischen Schriften sowie seine beiden Dichtungen. Die Erdbeschreibung von Dionysios übersetzte er in lateinische Hexameter, ferner dichtete er eine Lobrede auf den Kaiser Anastasios. - Das Vorwort stammt von dem Philologen Bernardino Donato der zu Padua und Parma Griechisch und Latein lehrte, cf. Jöcher II,181-2.

Mit teils verblaßten, teils gelöschten Annotationen zweier Hände des 16. Jh. Einband leicht fleckig, die Ecken minimal bestoßen. Innen etwas fleckig, recht breitrandig, fol. x4 mit Témoins vorn.

18th century vellum-backed boards. A fine copy of the writings of the “Sun of Grammar”, Priscian, early 6th-century Roman grammarian, who taught Latin at Constantinople. His “Institutiones grammaticae” in eighteen books is the most voluminous work of any Latin grammarian. The first sixteen books deal with the parts of speech in great detail, the last two with points of syntax. Priscian made use of Greek grammars, and appears to have been well acquainted with all the more important of his latin predecessors. During the Middle Ages his work was widely read and numerous commentaries were written upon it.

Renouard 103,2 - Adams P2113 - Schweiger II,824 - Brunet IV,883 - Panzer VIII,502,1399 - Ebert 17949 - BM STC 540 - Hamberger III,331-2. ❦ Bibliographische Angaben zu diesem Buch: soweit verfügbar werden zuerst Personalbibliographien angeführt, dann Sachbibliographien und allgemeine.
Die Abbildung stammt aus meinem Katalog Nr. 50 und gibt nicht den originalen Zustand wieder!