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Antoine François Prévost d’Exiles:
Die Geschichte der Manon Lescaut und des Chevalier des Grieux

 

Abbildung eins zu No. 3756, Meursius, Joannes

 

Antoine François Prévost d’Exiles:

Die Geschichte der Manon Lescaut und des Chevalier des Grieux.

Leipzig: Insel-Verlag, 1923.

Octavo. 8vo. 169 x 108 mm. 281, [3], [2]w. Ss. sowie acht Blatt Heliogravüren nach den Radierungen der Didot-Ausgabe von 1797 von J. J.Coiny nach L. J. Lefèvre. ❦ Werden nach den Formatangaben Maße in Millimetern genannt, beziehen sich diese auf die Blattgrößen, Höhe vor Breite, i. A. gemessen in den Buchblockmitten.

Handgebundener dunkelbrauner Original-Saffianband unter Benutzung alter Buchbinderstempel auf fünf echten, erhabenen Bünden mit einem Titelschild aus hellerem Leder auf dem zweiten Rückenfeld, die anderen mit kleinen Rahmen sowie Lilien-ähnlichen Mittelstempeln vergoldet; unten die Jahreszahl. Die Deckel vergoldet mit Randrahmen aus Linien und Fileten, in den Ecken nach innen weisend der fleurale Stempel des Rückens. Auf dem Vorderdeckel zusätzlich mittig ein etwas größerer, ornamentaler Stempel. Innenkantenvergoldung aus zwei Linien, handgestochene gelb/grüne Seidenkapitale, gelbes Lesebändchen, Kopfgoldschnitt. Vorsätze aus schönem, feinstrukturiertem Achat-Marmor in hellbraunem Grundton. Signiert auf dem hinteren Spiegel unten: „J. F. Bösenberg Leipzig“. ❦ Werden innerhalb der Einbandbeschreibungen die Einbandgrößen angeführt, so steht Höhe vor Breite vor Dicke.
An dieser Stelle befindliche bibliographische Angaben beziehen sich auf den Buchbinder bzw. den Einband.

Eins der seltenen Exemplare der Vorzugsausgabe aus der fünften Insel-Auflage dieses Titels, die in verschiedenen Lederfarben von Bösenberg handgebunden wurde und die zusätzlich die nicht der Normalausgabe beigegebenen Photogravüren nach den Illustrationen der Didot-Ausgabe aufweist. Variante, bei der dem Textschluß auf S. [282] eine weiße Seite gegenübersteht, das Impressum befindet sich auf S. [284]; Ss. [285/6] weiß. — Druck der Heliogravüren von Meisenbach Riffarth & Co.; des Textes durch die Spamersche Buchdruckerei. Der Einbandrücken ist abgebildet in „Verzeichnis aller Veröffentlichungen des Insel-Verlags 1899-1924“, letzte Tafel. Die Übersetzung rührt von R. G. Binding.

Einband von minimalen Bereibungen nahe den Bünden abgesehen wohlerhalten; obere Ecke des Buchblockes mit schwacher Stauchung, sonst sehr frisch und schön.

Sarkowski 1266 B VA (diese Variante Sarkowski unbekannt: Ss. [283/284] & [285/286] als Doppelblatt nach dem Textschluß einmontiert). ❦ Bibliographische Angaben zu diesem Buch: soweit verfügbar werden zuerst Personalbibliographien angeführt, dann Sachbibliographien und allgemeine.