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Giovanni Pontano:
Amorum libri II. De amore coniugali III. ...

 

Abbildung zu No. 772, Pontano, Giovanni

 

Giovanni Pontano:

IOANNIS IOVIANI PONTANI | amorum libri II. | De amore coniugali III. | Tumolorum II, qui in superiore aliorum poëma|ton editione desyderabantur. | Lyrici I. | Eridanorum II. | Eclogæ duæ Coryle, & Quinquennius superioribus | quatuor additæ. | Calpurnij Siculi Eclogæ VII. | Aurelij Nemesiani Eclogæ IIII. | Explicatio locorum omnium abstrusorum Pontani au|thore Petro Summontio uiro doctissimo. | Index rerum, quæ in his Pontani lusibus conti-|neantur. || Signet 3
Kolophon fol. y3r: VENETIIS IN AEDIBVS ALDI, | ET ANDREAE SOCERI, | MENSE FEBRVARIO. | M. D. XVIII. y4v Signet 3.

Venedig: Aldus / Andreas Torresanus, 1518.

Octavo. 149 x 90 mm. 170, [2] Blätter. – Lagenkollation: a-x8, y4. ❦ Werden nach den Formatangaben Maße in Millimetern genannt, beziehen sich diese auf die Blattgrößen, Höhe vor Breite, i. A. gemessen in den Buchblockmitten. Auf Titel und Kolophon das Signet 3.

Roter Saffianband um 1850 mit vier erhabenen Bünden auf dem Rücken. Die Vergoldung des Rückens aus waagrechten, die Bünde abgrenzenden Linien. Die Deckel mit Randrahmen aus drei Linien, darinnen ein sich anschließendes Muster aus Spiralstempeln und Blättern. Stehkantenvergoldung aus durchgezogener Linie, die der Innenkanten aus einer doppelten Zickzacklinie mit kleinen Kreisen. Handgestochene Kapitale in schwarz/hellblauer Seide, Vorsätze aus feinem Kammschnittmarmor, passend dazu der Schnitt. ❦ Werden innerhalb der Einbandbeschreibungen die Einbandgrößen angeführt, so steht Höhe vor Breite vor Dicke.
An dieser Stelle befindliche bibliographische Angaben beziehen sich auf den Buchbinder bzw. den Einband.

Giovanni Pontano (1429 – 1503) war einer der elegantesten Schriftsteller und Dichter seiner Zeit. Manche warfen ihm gewisse Freiheiten vor, die er sich wie die antiken Poeten in seinen Liebesgedichten genommen habe, doch leugnete niemand die Reinheit seines Stils und den Umfang seines Wissens. Beispiel für die Hochschätzung ist Asolani Vorwort zu dieser Ausgabe sowie die Widmung an Mocenigo, der ein Portrait Pontani in seiner Bibliothek besaß. „Ce second recueil des poésies de Pontanus est plus rare que le premier, parce que les Alde n’en ont donné qu’une seule édition.“ (Brunet IV,808)
 Vorgebunden der zweite Teil von: Carmina. Tomus primus. Venedig: Paulus Manutius, 1533. Bll. 185-247, [1] Bl. = aa-hh8. = Renouard 108,6. Dies der Schlußteil nach dem weißen Blatt 184 der ersten Sammlung der Gedichte.

Einband etwas fleckig, kaum berieben. Kleine Läsur auf fol. y3, sonst innen frisch. Provenienz: Auf dem vorderen Spiegel Holzschnittwappenexlibris auf Japan von D. Lanselle.

Renouard 85,10 – Ebert 17743 – Adams P1864 – BM STC 533. ❦ Bibliographische Angaben zu diesem Buch: soweit verfügbar werden zuerst Personalbibliographien angeführt, dann Sachbibliographien und allgemeine.
Die Abbildung stammt aus meinem Katalog Nr. 7, ist bearbeitet und gibt nicht den originalen Zustand wieder!