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Karl Arnold Kortum:
Anfangsgründe der Entzifferungskunst deutscher Zifferschriften.

 

Abbildung zu No. 2969, Bérard, Cyprien

 

Dechiffrierkunst

Karl Arnold Kortum:

Anfangsgründe der Entzifferungskunst deutscher Zifferschriften.

Duisburg: Verlag der Helwingischen Universitätsbuchhandlung, 1782.

Octavo. 162 x 95 mm. 144 Ss. mit zwei ganzseitigen schematischen Holzschnitten auf den Ss. 127 und 129. ❦ Werden nach den Formatangaben Maße in Millimetern genannt, beziehen sich diese auf die Blattgrößen, Höhe vor Breite, i. A. gemessen in den Buchblockmitten.

Schlichter Pappband der Zeit, bezogen mit Kleisterpapier. ❦ Werden innerhalb der Einbandbeschreibungen die Einbandgrößen angeführt, so steht Höhe vor Breite vor Dicke.
An dieser Stelle befindliche bibliographische Angaben beziehen sich auf den Buchbinder bzw. den Einband.

Erste Ausgabe. Behandelt die Entzifferungskunst, verschiedene Arten geheimer Schriften, die Kennzeichen deutscher Zifferschriften, unauflösbare Zifferschriften, unsichtbare Schriften. Man findet hier die Anfänge einer phonetischen wie statistischen Analyse der Häufigkeit sowie des Vorkommens von Konsonanten und Vokalen, Verfahren, die erst im Zeitalter der Computer zur Perfektion gelangten. „This work which frequently comments upon Hiller is valuable for the methods of decipherment that it contains“ (Galland). Kortum (Cortüm, 1745-1824), Mediziner und Schriftsteller, studierte zu Duisburg und Berlin die Medizin und ließ sich 1770 in Bochum als praktischer Arzt nieder. Seine Liebhabereien umschlossen Bienenzucht, Botanik, Malerei, antiquarische Studien und die Schriftstellerei. So verfaßte er auch linguistische wie historische Arbeiten. Vgl. Kosch: Literatur-Lexikon3 IX,291 & ADB XVI,728.

Einband teils berieben. Innen von vereinzelten Bräunungen abgesehen gut. Von größter Seltenheit.

First edition. Contemporary boards. Binding rubbed. Some foxing. Scarce.

Galland 105 – W/G2 2. Nicht bei Caillet, Rosenthal etc. ❦ Bibliographische Angaben zu diesem Buch: soweit verfügbar werden zuerst Personalbibliographien angeführt, dann Sachbibliographien und allgemeine.