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Max Horkheimer: Anfänge der bürgerlichen Geschichtsphilosophie

Max Horkheimer: Anfänge der bürgerlichen Geschichtsphilosophie

„Es gibt keine Definition der Philosophie. Ihre Definition ist identisch mit der expliziten Darstellung dessen, was sie zu sagen hat.“

Max Horkheimer:

Anfänge der bürgerlichen Geschichtsphilosophie.

Stuttgart: W. Kohlhammer, 1930.

Octavo. 209 × 150 mm. 116, [1], [1 weiße] Seiten.

Handgefertigter moderner schwarzer Maroquinband mit roten und grüngrauen Maroquinintarsien auf den Deckeln in Form sich vom Rücken zu den Kanten erstreckender, ineinanderliegender Dreiecke; der Rücken mit roter Maroquinauflage als Titelschild mit dem Titel in goldgeprägten Versalien; auf den Deckeln wie dem Rücken oben und unten waagrechte rote Linien; die zu den Kanten hin breiter werdenden, freibleibenden dreieckigen Deckelreste mit Linienblindprägung versehen. Schwarze Lederinnenfälze; Vorsätze, i. e. Spiegel und fliegende Blätter, aus rotem Schweinsleder, zweite Vorsätze aus jeweils drei Blättern Büttenpapier; Kopfgoldschnitt; handgestochene rote Seidenkapitale. Signiert auf hinterem Ledereinschlag unten: „K. H. Neumann“, i. e. Karl-Heinz Neumann, Frankfurt.

Horkheimer (1895-1973), Hauptvertreter der Kritischen Theorie, ab 1930 Direktor des Institutes für Sozialforschung, emigrierte 1933 nach Genf, ein Jahr später nach New York; 1949 kam er nach Deutschland zurück, wo er das Frankfurter Institut zusammen mit Theoder W. Adorno wiederaufbaute.
¶ Enthält: Vorwort; Machiavelli und die psychologische Geschichtsauffassung; Naturrecht und Ideologie; Die Utopie; Vico und die Mythologie.

Papier minimal gebräunt, sonst fast neuwertig. Aus der Bibliothek des Düsseldorfer Sammlers und Bibliophilen Dr. Fritz Georg Miller, mit dessen Kaufeintrag in Bleistift auf dem Titelverso. Sehr schöner, stilvoller Einband. Erste Ausgabe.

First edition. Modern black morocco with inlays of red and dark-green morocco. Spine gilt with title, upper edge gilt. Fine.

Ziegenfuß I,555.

 

Nicht nur des stilistisch gekonnt-sparsamen Einbandes aus gutem Material wegen, sondern auch als Erinnerung an den Sammler und die zahlreichen, meist längeren Telephongespräche mit ihm. Was bleibt vom Sammler außer Besitzvermerken und Erinnerungen?
 

Antiquariat Braecklein:
Bibliothek F. Georg Miller.
Berlin, 2009-2010.

Teil 1. Deutsche Literatur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Mit einem Aufsatz über Karl Philipp Moritz und sein Werk von F. Georg Miller. 328 Seiten.
Teil 2. Renaissance, Humanismus, Aufklärung - der Prozeß der Säkularisierung, A-K. Im Anhang Emblem- und Empresenbücher von Horst Günther. 352 Seiten.
Teil 3. Narratives: die Novelle und ihre Geschichte, Schwänke, Sprichwörter, Volksbücher, Sagen, Fabeln und Märchen. Im Anhang: Deutsche Trivialliteratur um 1800. 302 Seiten.
Teil 4. Renaissance, Humanismus, Aufklärung - der Prozeß der Säkularisierung: L-Z. Im Anhang Werke griechischer und lateinischer Autoren in deutschen Übersetzungen. 295 Seiten.
Teil 5. Französische, italienische, englische und spanische Literatur, auch in deutscher Übersetzung; incl. Register zu Teilen 1-4. 279 Seiten.
Alle fünf Teile mit zahlreichen Illustrationen.