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La geomance dv seigneur Christofe de Cattan.

 

Abbildung zu La geomance dv seigneur Christofe de Cattan

 

Abbildung zu La geomance dv seigneur Christofe de Cattan

 

Eine lächerliche Kunst (Leibniz)

Christophe Cattan:

La geomance dv seigneur Christofe de Cattan, Gentilhomme Geneuois. Liure non moins plaisant & recreatif, que d’ingenieuse inuention, pour sçauoir toutes choses, presentes, passees & à aduenir. Auec la Roüe de Pythagoras. Le tout mis en lumiere par Gabriel du Preau: & par luy dedié à monsieur Nicot, Conseiller du Roy, & maistre des Requestes de l’hostel. Reueu & corrigé depuis la premiere impression.

A Paris, Pour Iean Corrozet, au premier pillier de la grand salle du Palais, deuant la chambre des Consultations. 1567.

Quarto. 204 x 144 mm. 145, [2] Bll. - Lagenkollation: A-Z4, AA-OO4 (- fol. OO4 weiß). ❦ Werden nach den Formatangaben Maße in Millimetern genannt, beziehen sich diese auf die Blattgrößen, Höhe vor Breite, i. A. gemessen in den Buchblockmitten. Titel in schönem, filigranem Holzschnittrahmen; zahlreiche, teils schematische Holzschnittillustrationen im Text.

Etwas späterer schwarzbrauner Kalblederband auf drei echten, erhabenen Bünden; auf den Deckeln ein blindgeprägtes Mittelmedaillon. ❦ Werden innerhalb der Einbandbeschreibungen die Einbandgrößen angeführt, so steht Höhe vor Breite vor Dicke.
An dieser Stelle befindliche bibliographische Angaben beziehen sich auf den Buchbinder bzw. den Einband.

Der Text dieser Ausgabe ist gegenüber dem der ersten von 1558 verbessert. Das Rad des Pythagoras auf fol. 142 ff. - Die Geomantie ist gegenüber den anderen divinatorischen Künsten eine junge, der erste Traktat von Lorenzo Spirito wurde 1485 in Vicenza gedruckt. Nichtsdestoweniger gelangten die Werke rasch auf den katholischen Index, so jene von Gaudentius Tervisinus auf den von 1559. Bemerkenswert daß die meisten der in der zweiten Hälfte des 16. Jh. erschienenen Werke zur Geomantie in den Landessprachen verfaßt wurden: ein Hinweis auf die Leserschichten; dadurch auch ihre Seltenheit, da sie meist nicht in den Gelehrtenbibliotheken überliefert wurden. Cf. Thorndike VI,472. - „Ouvrage très estimé. C’est peut-être le traitré le plus complet de Géomancie que nous ayions, et il comprend en outre des données du plus haut interêt sur l’Astrologie et les autres branches de la Divination.“ (Caillet)

Einband etwas berieben, untere Ecken bestoßen, Rücken restauriert. Die letzten Blatt mit Wasserfleck im unteren Innenfalz, sonst innen meist sauber und weiß. Von großer Seltenheit. ¶ Provenienz: Besitzeintrag auf Titel unten: „Jo. Alberti Fabric[ii]“; der Leipziger lutherische Theologe (1668-1736) besaß eine umfangreiche Bibliothek von ca. 20.000 Bänden. Cf. Jöcher II,488-490. Wappen-Exlibris auf vorderem Spiegel.

Brunet I,1674 - BM STC 96 - Caillet 2093 - Graesse II,85 (Ausg. 1577) - Adams C1128 & C1129 (Ausgg. 1558 & 1571; letztere kollationiert gleich wie 1567, dort ebenfalls ohne fol. OO4). - Nicht bei Ackermann, Rosenthal. ❦ Bibliographische Angaben zu diesem Buch: soweit verfügbar werden zuerst Personalbibliographien angeführt, dann Sachbibliographien und allgemeine.