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Il nuovo ed eterno testamento di Giesu ChristoAbbildungenDeskriptionAnmerkungVerweise

97 Holzschnitte von Bernard Solomon

Biblia italia, NT

Il nvovo ed eterno teſtamento di Gieſv Chriſto.

Lyon: Jean de Tournes & Guillaume Gazeau, 1556.

Sedecimo. 120 × 77 mm. 500, [1], [1 weiße], [1], [1 weiße] - 377, [6], [1 weiße] Seiten. – Lagenkollation: a-z8, aa-hh8, ii4 – A-Z8, aa8. Mit 97 Holzschnitten von Bernard Solomon, davon fünf wiederholt; arabeske Holzschnittumrahmung des Titels (= Cartier I, p. 79, Arabesque no. 1), arabesken Zierstücken zu den jeweiligen Incipits, sowie Holzschnittinitialen in drei Größen.

Handgefertigter Lyoner Einband der Zeit (126 × 85 × 50 mm) aus naturfarbenem Kalbleder mit Resten von Wachsfabenmalerei. Der glatte, leicht gerundete Rücken wird durch vier breite, vergoldete und teils mit schwarzer Wachsfarbe abgesetzte Bänder aus Palmetten und mauresken Stempeln eingeteilt, die durch doppelte goldgeprägte Linien begrenzt sind. Auf den Feldern je mittig eine ovale Kartusche auf Pointillé-Grund. Die Deckel mit Randrahmen aus drei vergoldeten Linien, durch schwarze und weiße Wachsfarbenmalerei gefüllt; reich vergoldete Eckstücke mit Bandwerk und Mauresken auf schraffiertem bzw. Pointillé-Grund. Mittig je eine große Plakette aus Bandwerk und Mauresken, gehöht mit weißer und schwarzer Wachsfarbenmalerei, um ein freigelassenes ovales Feld. Der Rest der Deckelflächen mit einem Semé aus kleinen Dreiblättern (trèfles, trifolia) gefüllt. Stehkantenvergoldung nahe den Kapitalen. Naturfarbene handgestochene Kapitale, Schnitt vergoldet und reich gepunzt mit einem dezent durch hellbraune Farbe hervorgehobenem, maureskem Muster innerhalb von Bändern. In mittelbraunem, gefüttertem Klappkasten des 20. Jh. mit goldgeprägtem Lederrückenschild.
¶ Dieser Dekorationsstil geht auf persische Vorbilder zurück, wurde Ende des 15. Jh. in Venedig (cf. De Marinis: Legatura artistica II, Nr. 1648, Abb. 286 und Nr. 1644bis, Abb. C26), in der zweiten Hälfte des 16. Jh. in Paris und Lyon aufgegriffen und verbreitete sich, mehr oder weniger vom örtlichen Geschmack beeinflußt, über die Länder Europas (England: cf. Needham: Twelve Centuries, Nrr. 85-87 – Deutschland: cf. von Arnim: Europäische Einbandkunst, Nr. 66, „auf welsche Art gebunden“ – Niederlande: cf. ebenda, Nr. 74). Einbandkunde.

Zweite Ausgabe dieser protestantischen Übersetzung von Massimo Teofilo, die erste illustrierte. Zuvor erschien der Text 1551 ebenfalls zu Lyon bei Jean Frellon (= Lumini 276). Sie basiert auf Bruciolis für die Emigranten aus Savoyen gedachter Übersetzung von 1530/1532, die stilistisch überarbeitetet wurde, dem NT der lateinischen Zürcher Bibel, die 1543-1544 bei Christoph Froschauer erschienen war und von Rudolf Gwalter bearbeitet wurde, und - natürlich - dem Neuem Testament des Erasmus. Teofilo wurde der Häresie angeklagt, jedoch nicht verurteilt; seine Übersetzung wird auf dem Index von 1559 aufgeführt, jedoch nicht auf dem von 1564.
¶ Die für den Druck des Textes verwandte Kursive wird Robert Granjon zugeschrieben, cf. Johnson: Granjon, Typen 9-10 und Abb. 8-9.
¶ Die 97 Holzschnitte im Format von ca. 63 × 49 mm stammen von Bernard Solomon (um 1508-1561), wohl ein Schüler Jean Cousins, der hauptsächlich für den Lyoner Verleger Jean de Tournes arbeitete, cf. Thieme/B. XXIX,354. Seine Urheberschaft wird belegt durch eine bei A. Bernard: „Geofroy Tory“, p. 336 zitierte Passage der Vorrede Samuel de Tournes’ zur dessen Genfer Bibelausgabe von 1680. Ob er seine Illustrationen auch selbst in Holz schnitt, wie es du Verdier 1585 annahm, bleibt zweifelhaft, mag aber zumindest für einen Teil zutreffen. Der ganze Set zur Bibel wurde 1555 abgeschlossen; 86 Holzschnitte zum Neuen Testament erschienen erstmals 1553, der Standard besteht im folgenen aus 95 Illustrationen, wobei die Anzahl der verwendeten Holzschnitte in jeder der damit versehenen Ausgaben variiert. Vorlage jener zum Neuen Testament waren wohl die von Sebastian Gryphius verwandten Bibel-Illustrationen, während jene zur Offenbarung auf die von Janots Apokalypse (Mortimer 75) zurückgehen: „But the cumulative effect of Salomon’s carefully detailed scenes ist that of an individual contribution to Bible ilustration“ (Mortimer I, p. 109). „Die vorzüglichsten Arbeiten Salomons sind außer einzelnen Titelumrahmungen und Autorportraits die Bilderfolgen zu Petrarca und zu Alciats Emblemen (1547), die ’Quadrins de la Bible et figures du nouveau testament’ (...). Der Erfolg dieser Illustrationswerke ist sehr groß gewesen, sie sind in vielen Ausgaben verbreitet worden und haben vielfach als Vorbilder für kunstgewerbliche Arbeiten gedient“ (Paul Kristeller: „Kupferstich und Holzschnitt“, 1922, p. 340).
¶ Dies ein Exemplar der auch von Cartier beschriebenen Variante mit nur zwei weißen Seiten in Lage ii: auf Seite ii3r befindet sich ein kurzer historischer Überblick zum NT, auf Seite ii4r ein maureskes Zierstück. Diese Seiten sind in zwei der bei Adams erwähnten Vergleichsexemplare unbedruckt verblieben, so daß in jenen Exemplaren die Lage ii mit vier weißen Seiten abschließt, cf. Lumini, mit falscher Kollation: „c. ii4-6 bianche“.

Die beiden hinteren Ecken und die Gelenke oben und unten fachmännisch und nahezu unmerklich restauriert, Bindebänder entfernt. Die Wachsfarbenmalerei teils berieben bzw. abgeblättert, jedoch völlig unrestauriert und ohne spätere Übermalungen, was selten ist. Kaum wahrnehmbarer Wasserrand in der unteren Vorderecke des zweiten Teils, untere Ecken von foll. f5 + 6 unauffällig ergänzt. Breitrandig, das (inkomplette) Exemplar der British and Foreign Bible Society mißt nur 112 × 72 mm. Sehr schönes, frisches Exemplar des äußerst seltenen Druckes in einem hervorragenden, zeitgenössischen Einband.

Contemporary Lyonnese light-brown calf (127 × 83 mm), richly gilt and enamelled. On sides, outer border of triple gilt fillets heightened with black and white paint, gilt cornerpieces with raised strapwork and arabesques on azured and pointillé ground, large central raised strapwork and arabesque plaquette enclosing an oval shield, heightened with white and black enamel, the interstices filled with a semé of small gilt trefoils; on flat spine four broad bands formed by palmette and arabesque tools, outlined with double gilt fillets and partly painted black, in the compartments a solid oval arabesque cartouche on pontillé ground; edges gilt and gauffered to an elegant arabesque pattern. The strictly contemporary binding is typical Lyonnese work and is in very fresh condition. Substantial traces of the original enamelling remain which has not been repainted, as is so often the case; minor skillful repairs to spine and corners. Nearly unvisible, very light marginal waterstain in lower corner of second part. 20th-century brown cloth folding case, morocco lettering-piece gilt.
¶ First illustrated edition of Massimo Teofilo’s Protestant Italian translation, based on the Latin Froschauer Bible of 1543-1544, the Erasmian NT, and on Brucioli’s earlier version of 1530/32, but much improved in style. It contains the complete set of Bernard Salomon’s Bible woodcuts which de Tournes had first published, with brief French and Italian texts, in 1552/53. The fount for the small Italic type has been attributed to Robert Granjon, see Johnson: Granjon, types 9-10 and figs. 8-9. A beautiful, wide-margined copy.

Cartier II,325 – Lumini 280 – Darlow/Moule II,ii,5590 – Mortimer: French 84 – Adams B1787 – Brunet V,754 & Suppl. II,747 („Fort rare“) – Bibliographien.

 

«La crainte qui a fait les Dieux a fait aussi la Religion et, depuis que les hommes se sont mis en tête qu’il y avait des anges invisibles qui étaient cause de leur bonne ou mauvaise fortune, ils ont renoncé au bon sens et à la raison, et ils ont pris leurs chimères pour autant de divinités qui avaient soin de leur conduite. Après donc s’être forgé des Dieux, ils voulurent savoir quelle était leur nature, et s’imaginant qu’ils devaient être de la même substance que l’âme, qu’ils croient ressembler aux fantômes qui paraissent dans le miroir ou pendant le sommeil ; ils crurent que leurs Dieux étaient des substances réelles ; mais si ténues et si subtiles que, pour les distinguer des Corps, ils les appelèrent, Esprits, bien que ces corps et ces esprits ne soient, en effet, qu’une même chose, et ne diffèrent que du plus ou moins, puisqu’être Esprit ou incorporel, est une chose incompréhensible. La raison est que tout esprit a une figure qui lui est propre, et qu’il est renfermé dans quelque lieu, c’est-à-dire qu’il a des bornes, et que, par conséquent, c’est un corps, quelque subtil qu’on le suppose. » — Traité des trois imposteurs. Chapitre III, Ce que signifie ce mot Religion, § 2. A Yverdon: De l’Imprimerie du Professeur de Felice, 1768.

Eine deutsche Übersetzung des 18. Jh.: Spinoza II. oder Subiroth Sopim. Rom: bey der Witwe Bona Spes, 5770, i. e. Berlin: Vieweg, 1787.

Die lateinische Version mit deutscher Übersetzung: De tribus impostoribus · Die drei Betrüger.
 

Flavius Claudius Iulianus: Against the Galilaeans.
 

«Voilà, mon ami, voilà les seuls principes que nous devions suivre et il n’y a besoin ni de religion, ni de dieu pour goûter et admettre ceux-là, il n’est besoin que d’un bon cœur. Mais je sens que je m’affaiblis, prédicant, quitte tes préjugés, sois homme, sois humain, sans crainte et sans espérance ; laisse là tes dieux et tes religions ; tout cela n’est bon qu’à mettre le fer à la main des hommes, et le seul nom de toutes ces horreurs a plus fait verser de sang sur la terre, que toutes les autres guerres et les autres fléaux à la fois. Renonce à l’idée d’un autre monde, il n’y en a point, mais ne renonce pas au plaisir d’être heureux et d’en faire en celui-ci. Voilà la seule façon que la nature t’offre de doubler ton existence ou de l’étendre. » — Donatien Alphonse François de Sade: Dialogue entre un prêtre et un moribond.

Deutsch: Donatien Alphonse François Marquis de Sade: Kurze Schriften, Briefe und Dokumente. Aus der von Marion Luckow herausgegebenen dreibändigen de-Sade-Ausgabe des Merlin Verlages ausgewählt, zusammengestellt und mit einer Einführung versehen von K. H. Kramberg. Hamburg: Merlin, 1968. p. 38.
 

«Dolmancé : Il faut avoir perdu le sens pour y croire ; fruit de la frayeur des uns et de la faiblesse des autres, cet abominable fantôme, Eugénie, est inutile au système de la terre, il y nuirait infailliblement, puisque ses volontés, qui devraient être justes, ne pourraient jamais s’allier avec les injustices essentielles aux lois de la nature, qu’il devrait constamment vouloir le bien, et que la nature ne doit le désirer qu’en compensation du mal qui sert à ses lois, qu’il faudrait qu’il agît toujours, et que la nature, dont cette action perpétuelle est une des lois, ne pourrait que se trouver en concurrence et en opposition perpétuelle avec lui. Mais dira-t-on à cela que dieu et la nature sont la même chose, ne serait-ce pas une absurdité ? La chose créée ne peut être égale à l’être créant ; est-il possible que la montre soit l’horloger ? Eh bien, continuera-t-on, la nature n’est rien, c’est dieu qui est tout, autre bêtise ; il y a nécessairement deux choses dans l’univers, l’agent créateur, et l’individu créé ; or, quel est cet agent créateur, voilà la seule difficulté qu’il faut résoudre, c’est la seule question à laquelle il faille répondre. Si la matière agit, se meut, par des combinaisons qui nous sont inconnues, si le mouvement est inhérent à la matière, si elle seule enfin peut, en raison de son énergie, créer, produire, conserver, maintenir, balancer dans les plaines immenses de l’espace tous les globes dont la vue nous surprend et dont la marche uniforme, invariable, nous remplit de respect et d’admiration, quel sera le besoin de chercher alors un agent étranger à tout cela, puisque cette faculté active se trouve essentiellement dans la nature elle-même, qui n’est autre chose que la matière en action, votre chimère déifique éclaircira-t-elle quelque chose ? Je défie qu’on puisse me le prouver ; à supposer que je me trompe sur les facultés internes de la matière, je n’ai du moins devant moi qu’une difficulté ; que faites-vous en m’offrant votre Dieu ? vous m’en donnez une de plus, et comment voulez-vous que j’admette pour cause de ce que je ne comprends pas quelque chose que je comprends encore moins ? Sera-ce au moyen des dogmes de la religion chrétienne que j’examinerai... que je me représenterai votre effroyable dieu, voyons un peu comme elle me le peint, que vois-je dans le dieu de ce culte infâme, si ce n’est pas un être inconséquent et barbare, créant aujourd’hui un monde, de la construction duquel il se repent demain ; qu’y vois-je, qu’un être faible qui ne peut jamais faire prendre à l’homme le pli qu’il voudrait. Cette créature quoique émanée de lui le domine, elle peut l’offenser et mériter par là des supplices éternels, quel être faible que ce dieu-là ! Comment, il a pu créer tout ce que nous voyons, et il lui est impossible de former un homme à sa guise ! Mais, me répondez-vous à cela, s’il l’eût créé tel, l’homme n’eût pas eu de mérite, quelle platitude ! et quelle nécessité y a-t-il à ce que l’homme mérite de son Dieu ? En le formant tout à fait bon il n’aurait jamais pu faire le mal, et de ce moment seul l’ouvrage était digne d’un Dieu, c’est tenter l’homme que de lui laisser un choix ; or Dieu par sa prescience infinie savait bien ce qu’il en résulterait ; de ce moment c’est donc à plaisir qu’il perd la créature que lui-même a formée, quel horrible dieu que ce dieu-là, quel monstre ! quel scélérat plus digne de notre haine et de notre implacable vengeance ? Cependant, peu content d’une aussi sublime besogne, il noie l’homme pour le convertir, il le brûle, il le maudit, rien de tout cela ne le change, un être plus puissant que ce vilain dieu, le Diable, conservant toujours son empire, pouvant toujours braver son auteur, parvient sans cesse par ses séductions à débaucher le troupeau que s’était réservé l’Éternel, rien ne peut vaincre l’énergie de ce démon sur nous ; qu’imagine alors, selon vous, l’horrible dieu que vous prêchez, il n’a qu’un fils, un fils unique qu’il possède de je ne sais quel commerce, car comme l’homme fout, il a voulu que son dieu foutît également ; il détache du ciel cette respectable portion de lui-même ; on s’imagine peut-être que c’est sur des rayons célestes, au milieu du cortège des anges, à la vue de l’univers entier que celle sublime créature va paraître... Pas un mot ; c’est dans le sein d’une putain juive ; c’est au milieu d’une étable à cochons que s’annonce le dieu qui vient sauver la terre ; voilà la digne extraction qu’on lui prête ; mais son honorable mission nous dédommagera-t-elle ? Suivons un instant le personnage, que dit-il ? que fait-il ? quelle sublime mission recevons-nous de lui ? quel mystère va-t-il révéler ? quel dogme va-t-il nous prescrire ? dans quels actes enfin sa grandeur va-t-elle éclater ? Je vois d’abord une enfance ignorée, quelques services, très libertins sans doute, rendus par ce polisson, aux prêtres du temple de Jérusalem ; ensuite une disparition de quinze ans, pendant laquelle le fripon va s’empoisonner de toutes les rêveries de l’école égyptienne qu’il rapporte enfin en Judée ; à peine y reparaît-il que sa démence débute par lui faire dire qu’il est le fils de dieu, égal à son père, il associe à cette alliance un autre fantôme qu’il appelle l’esprit saint, et ces trois personnes assure-t-il, ne doivent en faire qu’une ; plus ce ridicule mystère étonne la raison, plus le faquin assure qu’il y a du mérite à l’adopter... de dangers à l’anéantir. C’est pour nous sauver tous, assure l’imbécile, qu’il a pris chair, quoique dieu, dans le sein d’un enfant des hommes ; et les miracles éclatants qu’on va lui voir opérer en convaincront bientôt l’univers ; dans un souper d’ivrognes, en effet, le fourbe change, à ce qu’on dit, l’eau en vin ; dans un désert il nourrit quelques scélérats avec des provisions cachées que ses sectateurs préparèrent. Un de ses camarades fait le mort, notre imposteur le ressuscite. Il se transporte sur une montagne, et là, seulement devant deux ou trois de ses amis, il fait un tour de passe-passe dont rougirait le plus mauvais bateleur de nos jours. Maudissant d’ailleurs avec enthousiasme tous ceux qui ne croient pas en lui, le coquin promet les cieux à tous les sots qui l’écouteront ; il n’écrit rien vu son ignorance, parle fort peu vu sa bêtise, fait encore moins vu sa faiblesse, et lassant à la fin les magistrats, impatientés de ses discours séditieux, quoique fort rares, le charlatan se fait mettre en croix après avoir assuré les gredins qui le suivent que, chaque fois qu’ils l’invoqueront, il descendra vers eux pour s’en faire manger ; on le supplicie, il se laisse faire ; monsieur son Papa, ce Dieu sublime, dont il ose dire qu’il descend, ne lui donne pas le moindre secours, et voilà le coquin traité comme le dernier des scélérats, dont il était si digne d’être le chef. Ses satellites s’assemblent ; ‹ Nous voilà perdus, disent-ils, et toutes nos espérances évanouies, si nous ne nous sauvons par un coup d’éclat. Enivrons la garde qui entoure Jésus, dérobons son corps, publions qu’il est ressuscité, le moyen est sûr ; si nous parvenons à faire croire cette friponnerie, notre nouvelle religion s’étaie, se propage, elle séduit le monde entier... Travaillons › : le coup s’entreprend, il réussit ; à combien de fripons la hardiesse n’a-t-elle pas tenu lieu de mérite Le corps est enlevé, les sots, les femmes, les enfants crient, tant qu’ils le peuvent, au miracle, et cependant dans cette ville où de si grandes merveilles viennent de s’opérer, dans cette ville, teinte du sang d’un Dieu, personne ne veut croire à ce Dieu ; pas une conversion ne s’y opère, il y a mieux : le fait est si peu digne d’être transmis, qu’aucun historien n’en parle. Les seuls disciples de cet imposteur pensent à tirer parti de la fraude, mais non pas dans le moment, cette considération est encore bien essentielle ; ils laissent écouler plusieurs années avant de faire usage de leur fourberie ; ils érigent enfin sur elle l’édifice chancelant de leur dégoûtante doctrine ; tout changement plait aux hommes. Las du despotisme des empereurs, une révolution devenait nécessaire : on écoute ces fourbes, leur progrès devient très rapide, c’est l’histoire de toutes les erreurs. Bientôt les autels de Vénus et de Mars sont changés en ceux de Jésus et de Marie, on publie la vie de l’imposteur, ce plat roman trouve des dupes, on lui fait dire cent choses auxquelles il n’a jamais pensé ; quelques-uns de ses propos saugrenus deviennent aussitôt la base de sa morale, et comme cette nouveauté se prêchait à des pauvres, la charité en devient la première vertu, des rites bizarres s’instituent sous le nom de sacrements, dont le plus indigne et le plus abominable de tous est celui par lequel un prêtre, couvert de crimes, a néanmoins, par la vertu de quelques paroles magiques, le pouvoir de faire arriver Dieu dans un morceau de pain. N’en doutons pas, dès sa naissance même ce culte indigne eût été détruit sans ressource, si l’on n’eût employé contre lui que les armes du mépris qu’il méritait ; mais on s’avisa de le persécuter, il s’accrut, le moyen était inévitable. Qu’on essaie encore aujourd’hui de le couvrir de ridicule, il tombera : l’adroit Voltaire n’employait jamais d’autres armes, et c’est de tous les écrivains celui qui peut se flatter l’avoir fait le plus de prosélytes. En un mot, Eugénie, telle est l’histoire de Dieu et de la religion ; voyez le cas que ces fables méritent, et déterminez-vous sur leur compte. » — Donatien Alphonse François de Sade: La philosophie dans le boudoir, Troisième dialogue. — Deutsch: Marquis de Sade: Die Philosophie im Boudoir. Hamburg: Merlin, 1965. pp. 47-54.