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Augsburg:
Fürhalt von den kaiserlichen subdelegierten Herren ...

 

Augsburg: Fürhalt von den kaiserlichen subdelegierten Herren

 

Augsburg: Fürhalt von den kaiserlichen subdelegierten Herren

 

Augsburg: Fürhalt von den kaiserlichen subdelegierten Herren

 

Konkordienformel

Augsburg:

Fürhaltt | Von den Kaiserliche(n) | Subdelegierten Herren Com-|missarien dem Ministerio Au-|gustano beschehen. | und | Was für Resolutiones darauf erfolgt | 2. 3. 5. 8. u. 10. Juny. | Anno | 1628.

Augsburg, 1628.

Folio. ca. 300 x 195 mm bis ca. 310 x 204 mm. [502] Seiten, davon einige weiß. Handschrift in deutscher und lateinischer Sprache, einspaltig zu 26 bis 32 Zeilen, braune, dunkelbraune bis schwarzbraune Tinte auf verschiedenen Sorten Papier, verschiedene Schreiber, einige Stücke als „copia“ bezeichnet. ❦ Werden nach den Formatangaben Maße in Millimetern genannt, beziehen sich diese auf die Blattgrößen, Höhe vor Breite, i. A. gemessen in den Buchblockmitten.

Handgefertigter Pergamentband der Zeit (320 x 215 x 45 mm) auf vier durchgezogenen Pergamentbünden, mit umgeschlagenen Vorderkanten. Kalligraphierter Titel in brauner Tinte auf dem Vorderdeckel. ❦ Werden innerhalb der Einbandbeschreibungen die Einbandgrößen angeführt, so steht Höhe vor Breite vor Dicke.

Enthält insgesamt 55 Stücke, davon sind die ersten 28 gezählt; auf das 31. Stück folgen [8] weiße Seiten, auf das 34. Stück folgen [4] weiße Seiten.
¶ Wichtiges Dokument zur Augsburger Geschichte während des Dreißigjährigen Krieges. Mit der zweiten Phase des Konfliktes zwischen Katholiken und Protestanten ab dem Jahre 1603 verschob sich das Verhältnis zwischen den Konfessionen im Augsburger Kleinen Rat zugunsten der ersteren. Im Oktober 1624 verwies zudem Kaiser Ferdinand II. die Protestanten aus den österreichischen Erblanden, von denen zahlreiche in die deutschen Reichstädte flohen.
¶ Vorliegende Akten, Beschlüsse und Schreiben beziehen sich auf die Konkordienformel, deren Anwendung bzw. Wiederherstellung in der politischen Praxis.
¶ Mit einem ausführlichen, 37 Seiten langen Schreiben, hier Stück Nr. 28, des Lübecker lutherischen Theologen und Superintendenten Nikolaus Hunnius (1585, Marburg/Lahn, bis 1643, Lübeck).

Einband angestaubt und etwas fleckig, minimale Fehlstellen an den Kanten. Äußerste Büttenränder des Buchblockes bisweilen angestaubt; Tinte teils leicht verblaßt, jedoch noch gut lesbar; nur wenige Stücke papierbedingt minimal gebräunt, sonst fast fleckenfrei und frisch.

German and Latin manuscript. Contemporary vellum. Binding slightly stained, internal condition very good.

Teils Autographen. Unikat. ❦ Bibliographische Angaben zu diesem Buch: soweit verfügbar werden zuerst Personalbibliographien angeführt, dann Sachbibliographien und allgemeine.