Startseite

Ἀριστοτέλης, Aristoteles & Marcus Antonius Maioragius

 

Aristoteles & Marcus Antonius Maioragius

 

Aristoteles & Marcus Antonius Maioragius

 

Aristoteles & Marcus Antonius Maioragius

 

Ἀριστοτέλης, Aristoteles & Marcus Antonius Maioragius:

ΑΡΙΣΤΟΤΈΛΟΥΣ | ΤΕΧΝΗΣ ΡΗΤΟΡΙΚΗΣ | ΒΙΒΛΙΑ Γʹ || Πρὸς Ἀλέξανδρον περὶ ῥητορικῆς βιβ. αʹ. | Περὶ ποιητικῆς βιβ. αʹ. || ARISTOTELIS | DE ARTE RHETORICA | LIBRI III. || Ad Alexandrum de Rhetorica Lib. I. | De Poetica Lib. I.

Venedig: Joannes Gryphius, 1546.

Octavo. 152 x 101 mm. [318], [2 weiße] Seiten. - Lagenkollation: A-V8.
 

Beigebunden: ARISTOTE|LIS STAGIRITAE, | RHETORICORVM | LIBRI III. || QVOS M. ANTONIVS | MAIORAGIVS | vertebat.

Venedig: Joannes Patavius, 1552.

Octavo. 221, [1], [2 weiße] Seiten. - Lagenkollation: A-O8. Beide mit Holzschnittdruckermarken auf den Titeln, Holzschnittinitialen.
 

Flexibler Pergamenteinband der Zeit auf drei durchgezogenen Pergamentbünden, handgestochene Kapitale.

Ad I: Schöner griechischer Druck. Aristoteles unterscheidet zwischen γένος δικανικόν, γένος συμβουλευτικόν, γένος ἐπιδεικτικόν, genus iudiciale, genus deliberativum, genus demonstrativum, also Gerichtsrede, Parlamentsrede und Festtagsrede. Zur Rede gehörende Überzeugungsmittel, πίστεις ἔντεχνοι, sind ἦθος, πάθος, λόγος, Charakter, ausgelöste Emotion, Argument. “εἴρηκα, ἀκηκόατε, ἔχετε, κρίνατε”, Ich habe gesprochen, Du hast gehört, Du kennst die Fakten, nun entscheide Dich.
¶ Ad II: Maioragius (1514-1555), ein Redner, der sich nach seinem Geburtsort nahe Mailand benannte, übte seinen Beruf in Mailand aus, wo er 1541 Professor wurde. Wegen der Kriegsunruhen mußte er die Stadt jedoch zwei Jahre später verlassen und begab sich nach Ferrrara, wo er als Philosoph und Jurist arbeitete. 1545 kehrte er nach Mailand zurück. Er war Mitglied der Academia degli Transformati. Ausführlich kommentierte er zahlreiche Werke von Cicero und übersetzte Aristoteles; über die „Antiparadoxa in Ciceronis paradoxa“ geriet er in Streit mit Nizolius. Cf. Jöcher III,59.

Rücken und Vorderkante mit Bezugfehlstellen. Letzte Blatt unten etwas eselsohrig, sonst meist gut und frisch. Zwei seltene Drucke.

Contemporary limp vellum, worn, missing ties, small defects to spine and edges. Traces of use to few leaves at end, otherwise a fine copy.

I: Hoffmann I,279 - Schweiger I,56 - BM STC 43. Nicht bei Adams. — II: Nicht bei Hoffmann, Schweiger, BM STC, Adams. Bibliographien

 

Nicht allein der schönen Initiale wegen hier aufgenommen, auch weil der Verfasser sonst abwesend bliebe.